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Artikel Tagged ‘Linux’

Usercontrol v1.0

20. September 2008

Ich habe vor Monaten mal ein Programm geschrieben womit es möglich war ein User nach einer bestimmten Zeit nach dem Login zu killen. Doch konnte sich dieses Programm aber nicht merken wie lange die Person eingelogt war. So war es nicht möglich sein “Guthaben” am Tag auszuschöpfen bzw zu verteilen.

Damals brauchte ich das auch nicht, weil ich mich nicht mehrmals eingelogt habe.

Doch ein guter Kollege von mir wollte ein Programm für die Tochter seines Bekannten haben womit der Vater festlegen kann wie lange seine Tochter am Tag Online sein kann. Und zwar wollte er es auf 1 Stunde begrenzen.

Nun, was soll ich sagen, ich hab es geschafft, und es ist ein feines Tool daraus geworden.

Also habe ich in den letzten 2 Tagen was richtig sinnvolles für die Linuxianer getan.
Ich bedanke mich auch bei psyjo der mir dabei geholfen hat. Ich konnte richtig sein Interesse mit der kleinen Idee wecken da AFAIK im Linux Bereich noch kein Programm dieser Art existiert ;)

Ihr könnt es hier laden:

http://tomekk228.dyndns.org/publicdownloads/usercontrol.tar.bz2

Man kopiert als root das Script nach /usr/sbin/ und macht das Skript einfach per chmod +x usercontrol ausführbar. Nun kann man als root das Programm starten. Ich würde es mit screen usercontrol starten damit es in den Hintergrund verschwindet.

Beim ersten Start fragt er auch nach einigen Daten. Nämlich nach dern Usernamen der kontrolliert werden soll und nach der Zeit die der User hat (in sekunden).

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Brother DCP-115C und Archlinux

13. September 2008

In den letzten Tagen habe ich auch endlich mal mein Drucker zum laufen gebracht. Es war eine Tortur!

Ich habe etliche Wiki’s gelesen, und etliche Stunden gesucht. Doch nichts hat mir geholfen. Ich habe zum verrecken nochmal überall nach dem für mein Drucker benötigten PPD File gesucht, vergeblich.

Irgendwann habe ich mich dann aus lauter Verzweiflung im Archlinux Forum gemeldet. In zusammenarbeit mit GerBra konnte ich auch das Fehlerhafte PKGBUILD aus dem Archlinux ABS reparieren.

In diesem PKGBUILD ist alles enthalten was man braucht um den Drucker Brother DCP-115c zum laufen zu bringen :)

http://aur.archlinux.org/packages.php?ID=19795

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Jabber Server

13. September 2008

Ich habe vor paar Tagen mehr oder weniger aus Frust einen eigenen Jabber Server aufgesetzt :)

Der Grund dafür ist sehr einfach: Ich war mit den anderen Jabber Server nicht glücklich.
Entweder sie waren ziemlich “voll” oder langsam oder ich konnte mit einigen nicht reden.

Meine neue Jabber Addy lautet tomekk@tomekk228.no-ip.org. Die Addy ist zwar nicht schön, aber erfüllt seinen zweck -> Kommunikation.

Den Jabber Server aufzusetzen war reinste Katastrophe. Hatte viele Probleme und Komplikationen den Server aufzusetzen. Doch nun läuft er.

Wer einen Account haben will, kann mir einfach bescheid sagen, dem erstell ich dann einen :)

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launch $programm $delay

11. September 2008

Ja, ich weiß, ein komischer Titel, doch besseres viel mir nicht ein.

Zuletzt sprach mich ein Kollege an das ihm sein Firefox auf die Nerven geht weil es dauernd abschmiert. Und bat mich ob ich ihm dabei nicht helfen könnte.

Also ließ ich meinen einzigartigen intellektuellen Verstand arbeiten und fand eine Lösung ;)
Erst schrieb ich es nur alleine für Firefox, doch dann fand ich das Potenzial welches in diesem Script liegt und hab es möglich gemacht das man alle Programme damit starten kann.

Zuerst sollte man im ordner /bin eine Datei namens launch erstellen. Dann fügt man den folgenden Inhalt dort ein:

http://tomekk228.dyndns.org/pastebin/index.php?hash=98ba0afc0a5d…

Hat man das getan und abgespeichert, kann man nun das Skript per launch starten. Doch dann kriegt ihr nichts außer eine erklärung wie das Skript funktioniert ;)

Und zwar müsst ihr ihm das gewünschte Programm übergeben und die Zeitspanne in Sekunden in dem er überprüfen soll ob das Programm noch lebt.

  1. launch firefox 2

In diesem Beispiel startet er Firefox und überprüft alle 2 Sekunden ob Firefox noch reagiert. Wenn nicht, killt er Firefox, und startet es neu.

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Project Matrix

11. September 2008

Ich habe mir vor paar Tagen mal wieder Matrix 1 – 3 reingezogen. Und muss sagen diesen Film kann man sich immer wieder anschauen.

Da die Situation in diesem Moment auch so war das ich davor 5 Stunden lang mein Archlinux neu installiert und eingerichtete habe, aber keine Lust/Zeit hatte mein Desktop zu gestalten, dachte ich mir ich mache mir ein Matrix Desktop.

Das Ergebniss könnt ihr hier sehen (2 Bilder & 1 Video):

Bilder:

Video:

Tja, jetzt fragt ihr euch sicher wie ich das was man im Video sieht hingekriegt habe :D

Das ist ganz easy, deswegen erkläre ich es euch jetzt hier.

Zuerst installieren wir xscreensaver und erstellen eine Datei im Home z.b mit dem namen matrix und machen es mit chmod +x matrix ausführbar.

Dann öffnen wir die Datei matrix und fügen folgenden inhalt ein: http://tomekk228.dyndns.org/pastebin/index.php?hash=80012…

Danach speichern wir ab. Mein Script endet mit fbsetbg -l in der vorletzten Zeile. Bei euch müsst ihr vielleich was anderes eintragen, je nachdem wie ihr euer Hintergründe setzt.

Nun könnt ihr mit ./matrix $dein_name das Script ausführen ;)

Einige (wie ich) wollen bestimmt die Animation dauerhaft als Hintergrund haben. Das ist ganz einfach. Man öffnet einfach die Datei .xinitrc und man fügt in der erste zeile

  1. /usr/lib/xscreensaver/xmatrix -no-knock-knock -no-trace -delay 10000 -root -small &

hinzu und speichert daraufhin ab.

Wenn ihr noch wollt, habt ihr hier das Wallpaper das ich speziell für mein Desktop erstellt habe:

http://tomekk228.dyndns.org/gallery/index.php?60757…

Und hier der Fluxbox Style:

http://tomekk228.dyndns.org/publicdownloads/trinity.tar.bz2

Ich wünsche euch mit all dem viel Spaß und würde mich auf ein Kommentar freuen ;)

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Virtualbox und Archlinux

2. September 2008

Wär in den letzten Tagen Virtualbox installiert hat und es nicht starten konnte weil er:

  1. [tomekk@arch ~]$ virtualbox
  2. bash: virtualbox: command not found
  3. [tomekk@arch ~]$

sagt wird sich darüber ärgern was nu wieder los ist.

Grund ist der folgende. Aus irgendeinem grund haben die den befehl “virtualbox” in “VirtualBox” geändert.

Nun wer nun Virtualbox mit “VirtualBox” startet, wird sich wieder freuen. Nun meckert er das er “libqt-mt.so.3″ nicht finden kann. Das liegt daran das, dass Paket “virtualbox-ose” eine fehlende Abhängigkeit hat die nicht mit installiert wird. Und zwar “qt3″.

Hat man beides beseitigt, kann man nun endlich wieder Virtualbox nutzen ;)

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Archlinux Pacman easteregg

2. September 2008

Hab grade im Archlinux Forum einen kleinen Easteregg für Pacman gefunden.

Öffnet dazu einfach die Datei “/etc/pacman.conf” und fügt im bereich “[options]” ILoveCandy ein.

Schon habt ihr Pacman im Pacman. Installiert einfach mal ein Programm, und ihr sieht es ;)

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Automatisch einloggen und X starten

2. September 2008

Um unter Linux (hier speziell archlinux) sich automatisch einzuloggen benötigt es um einige Tricks und hilfen. Doch am ende ist es ganz einfach möglich :)

Als erstes öffnen wir die Datei “.bash_profile” im unserem Home Ordner und fügen am ende folgendes ein:

  1. if [[ -z "$DISPLAY" ]] && [[ $(tty) = /dev/vc/1 ]]; then
  2.   startx
  3.   logout
  4. fi

“if [[ -z "$DISPLAY" ]]” überprüft ob die Variabel $DISPLAY gesetzt wurde. Dies geschieht nämlich wenn X gestartet wurde. “[[ $(tty) = /dev/vc/1]]” hingegen überprüft ob die aktuelle TTY die erste TTY ist.

Wenn diese 2 überprüfungen korrekt sind, startet er X und logt sich aus.

Nun müssen wir dafür sorgen das beim starten von Linux wir auch eingeloggt werden. Dazu öffnen wir die Datei “/etc/inittab” und ändern die Zeile

  1. c1:2345:respawn:/sbin/agetty -8 38400 vc/2 linux

in

  1. c1:2345:respawn:/sbin/agetty -n -l /bin/autologin 38400 vc/1 linux

um. Nun müssen wir ein kleines Script schreiben der uns automatisch einlogt.

  1. #!/bin/sh
  2. login -f $USER

$USER ist durch den Usernamen auszutauschen der automatisch eingelogt werden soll, z.b bei mir tomekk:

  1. #!/bin/sh
  2. login -f tomekk

Speichern wir es als “autologin” ab und verschieben es als root in den Ordner “/bin” mit:

  1. mv autologin /bin

Zu guter letzt machen wir es noch mit “chmod +x autologin” ausführbar.

Wenn ihr nun Linux neustartet, logt er das nächstes mal automatisch ein und startet automatisch X :)

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Bildschirm zu dunkel mit Archlinux + X mit einem Asus Notebook

1. September 2008

Seit irgendeinem X-server update oder einem Kernel update (leider weiß ich nicht welches) ist bei mir beim start vom X der Bildschirm immer auf 5% verdunkelt wenn ich die i810 oder intel treiber nutze. Wenn ich VESA nehme ist alles ok.

Da ich aber DRI brauche musste ich mir ein Workaround überlegen. Anfangs hab ich das Problem damit gelöst das ich ACPI deaktiviert habe und somit der Bildschirm gar nicht verdunkelt werden kann aber trotzdem DRI habe.

Doch es nervte mich das ich immer den Powerknopf drücken muss wen er heruntefährt. Also habe ich gegoogelt, gegoogelt, und gegoogelt, aber nichts gefunden.

Aber ich fand keine Lösung zu meinem Problem, also machte ich mich selber dran es zu lösen. Nachdem ich runter ging und mir ein Kaffee aufsetzte, und mir grad die Milch nahm und in mein Kaffee schüttete, sah ich was auf der Milchpackung stand: “Beste hoch qualitative Milch produziert in Deutschland, unterstützen sie die Bauer mit 40cent!”.

Und auf einmal machte es “bling” in meinem Kopf. Das Wort “produziert” erinnerte mich an “proc”. Und unter /proc kann man einiges per “echo XY > ab” einstellen :)

So auch die Helligkeit der Beleuchtung! Und zwar wechselte ich in das Verzeichnis /proc/acpi und machte ein “ls” und fand den Ordner “asus”. Wechselte in das Verzeichnis und machte wieder ein ls. Und was sah ich da? Ha! genau! ich fand “brn”! “brn” steht für “brightness” (Helligkeit). Und als ich “cat brn” machte sah ich wo das Problem war: Er stand auf 0. Also machte ich solange “echo 1 > brn”, “echo 2 > brn”, usw bis ich raus fand was der max wert ist: 15.

Zu guter letzt also musste ich nur noch in meiner .xinitrc folgendes reinschreiben:

  1. echo 15 > /proc/acpi/asus/brn &

Und schon war das Problem gelöst und mein Bildschirm strahlt mich fröhlich an! :)

Ach ja… Das ist der _Beweis_ das Kaffee zum Linuxfreak einfach dazu gehört.

So macht Kaffee trinken spaß… *genußvoll seufzt*

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Linux Programme unter Windows

20. August 2008

Einige kennen vielleicht die Möglichkeit Windows Programme unter Linux mittels “Wine[1]” auszuführen.

Daraufhin fragen sich einige sicher ob es auch andersrum geht. Also Linux Programme unter Windows.
Ja, es geht im Prinzip schon. Und zwar mit “Cyqwin[2]“. Doch kann man mit Cyqwin nicht wirklich viele Programme unter Windows laufen lassen. Und noch weniger Grafische Programme die X benötigen.

Also musste ich mir was anderes einfallen lassen. Nach reichlicher Überlegung bin ich auf die Idee mit SSH und X-forwarding gekommen.

Das Prinzip ist ganz einfach: Man besorgt sich ein 2ten Pc, installiert dort ein komplett minimales Linux mit X-libaries und einem SSH Server.

Wenn man alles eingerichtet hat, verbindet man sich mit einem SSH Clienten und startet das Programm was man benutzen will. So jedenfalls unter Linux :)

Unter Windows ist ein kleines wenig mehr Arbeit nötig.

Fangen wir mit dem einrichten des Servers an.

Wir öffnen die datei sshd_config und suchen die Zeile wo folgendes enthalten ist:

  1. X11Forwarding

Wenn ihr die gefunden habt dann ändert sie in

  1. X11Forwarding yes

ab. Bei mir gab es die Zeile überhaupt nicht, also hab ich sie per Hand einfach eingetragen.

Dann wird der SSH Daemon einfach neugestartet.

Nun brauchen wir für Windows einen Clienten der X-Forwarding unterstützt. Mir kam spontan “Putty[3]” in den Sinn.

Wir müssen in Putty aber noch das X-Forwarding aktivieren.

Wir öffnen Putty und gehen in die Option “X11″ und klicken da auf “Enable X11 forwarding”.
Diese Option findet man unter connection->ssh->x11.

Doch jeder der sich etwas mit Windows und Linux auskennt, weißt das Windows kein X-Server hat und somit auch dann keine Programme ausführen/anzeigen kann die X benötigen. Also müssen wir uns einen X-Server installieren. Ich habe dafür “xming[4]” genommen. Ladet es einfach runter und installiert es. Nach der installation startet ihr einfach xming. Das wars.

Zu guter letzt verbinden wir uns mit unserem Server und starten mittels “screen” (screen braucht man nicht unbedingt. Sollte man aber benutzen wenn man weiter mit 1 terminal arbeiten will) das Linux Programm das wir nutzen möchten.

Ich z.b hab mal Iceweasel und Gmpc gestartet >

Beides Programme die man nie nativ unter Windows zu laufen bringen würde (natürlich gibt es für Windows alternativen, aber halt nicht so gute).

Natürlich kann man noch etliche andere Sachen so nutzen. Z.b ein Filemanager, oder ein Editor um die Logs besser lesen zu können.

Das beste aber kommt noch. Und zwar entsteht die Last nicht da wo das Programm erscheint (in unserem Fall unter Windows) sondern auf dem Server. Da X-Forwarding in Prinzip wie VNC ist, nur mit dem Vorteil das auf dem Server kein X gestartet sein muss, und das man einzelne Fenster/Programme so nutzen kann.

[1] http://www.winehq.org/
[2] http://www.cygwin.com/
[3] http://www.chiark.greenend.org.uk/~sgtatham/putty/
[4] http://sourceforge.net/projects/xming

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